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Alles über die Naturkosmetik-Qualitätssiegel

Unsere Richtlinien für wertvolle Pflege.

Olivenoel

Qualitätssiegel sind für Sie als Kundin/Kunde oft ein wichtiges Argument bei der Auswahl eines naturkosmetischen Produkts. Denn der Begriff „Naturkosmetik“ ist gesetzlich nicht geschützt. Das heißt, er unterliegt keiner rechtsverbindlichen Definition. Echte Naturkosmetik erkennen Sie an den verschiedenen Gütesiegeln. Unterschiedliche Institutionen, Organisationen und Verbände vergeben sie nach jeweils definierten Standards mit unterschiedlichen Anforderungen und Kriterien. Das dadurch zertifizierte Produkt erkennen Sie an dem entsprechenden Label. Auf nahezu allen Produkten finden Sie mindestens eines dieser Gütesiegel. Allen Zertifizierungen gemeinsam ist der ganzheitliche Aspekt, sinnvolle Produkte herzustellen, die im größtmöglichen Einklang mit der Natur produziert werden. Zusatz-Labels widmen sich einem ganz bestimmten Aspekt, z.B. den speziellen Anforderungen von Veganern.

Wie funktioniert die Zertifizierung?

Mit einer Zertifizierung kann der Hersteller nachweisen, dass er bestimmte Anforderungen einhält. Am Signet (Label) auf den Produkten können Sie dies erkennen. Der Standardgeber stellt die Anforderungen und Kriterien auf, eine Zertifizierungsstelle prüft die Einhaltung des Standards. Unterschiede gibt es weniger bei den zugelassenen Inhaltsstoffen, sondern mehr in der Berechnung der Zusammensetzung sowie bei der Festlegung von Mindest- und Höchstgrenzen für einzelne Inhaltsstoffe.

Allgemeine Kriterien:

  • Ausschließliche Verwendung von Inhaltsstoffen aus natürlichen Ausgangsmaterialien, die möglichst nach der EG-Bio-Verordnung zertifiziert sein sollen.
  • Pflanzliche Inhaltsstoffe möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau oder zertifizierter Wildsammlung
  • Zugelassene Konservierungsmittel sind in den jeweiligen Standards gelistet, sie müssen auf dem Produkt gekennzeichnet sein
  • Umweltverträgliche Gewinnung, Erzeugung und Verarbeitung der Kosmetikrohstoffe
  • Berücksichtigung des Tierschutzes, keine Tierversuche
  • Schonende Umwandlung und Herstellung in definierten Herstellungsverfahren
  • S parsame und umweltverträgliche Verpackungen

Verboten sind:

  • Paraffine und andere Rohstoffe auf Erdölbasis
  • Silikone
  • Gentechnisch veränderte Organismen
  • Radioaktive Bestrahlung von Rohstoffen oder Endprodukten
  • Synthetische Fette, Öle, Farb- und Duftstoffe

Die Qualitäts-Siegel im Überblick

Zertifizierte Naturkosmetik BDIH

Das Prüfzeichen des BDIH garantiert, dass zur Herstellung ausschließlich Rohstoffe eingesetzt werden, die den strengen Vorgaben des BDIH-Standards entsprechen.

Dieser beschreibt Anforderungen hinsichtlich der Gewinnung und Erzeugung der Rohstoffe sowie deren Verarbeitung. So müssen pflanzliche Öle, Fette, Wachse oder Kräuterextrakte und ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder zertifizierter Wildsammlung stammen. Die Belange des Tier- und Artenschutzes werden besonders berücksichtigt, Rohstoffe aus toten Wirbeltieren sind z.B. nicht gestattet. Die ökologische Verträglichkeit jedes Produktes, also umwelt- und ressourcenschonende Herstellungsverfahren, eine optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen sowie der sparsame Einsatz recycelbarer Verpackungsmaterialien spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Alle mit dem BDIH-Siegel gekennzeichneten naturkosmetischen Produkte unterliegen einer unabhängigen und fortlaufenden Kontrolle der Inhaltsstoffe und Zusammensetzung. Ein Produkt kann das Siegel zudem nur dann tragen, wenn mindestens 60 % aller Kosmetika der dazugehörigen Marke den BDIH-Standard erfüllen. Der 1951 gegründete BDIH ist eine Non-profit-Vereinigung von Herstellungs- und Vertriebsunternehmen (Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V.). Die Richtlinie für Naturkosmetik wurde 2001 von der Arbeitsgruppe Naturkosmetik erarbeitet, um Verbraucherirreführung zu vermeiden. Nur Erzeugnisse, die den strengen Kriterien entsprechen, dürfen das Prüfzeichen „BDIH-Standard für kontrollierte Naturkosmetik“ tragen.

Um eine weltweite Kontrolle von naturkosmetischen Produkten nach BDIH-Standard zu erreichen, wurde die „International Organic and Natural Cosmetics Cooperation – BDIH Standard“ gegründet. (www.ionc.info)

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.kontrollierte-naturkosmetik.de
www.ionc.info
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COSMOS natural / Cosmos organic (bio)

Dieser Standard wurde von fünf richtungsweisenden Naturkosmetik-Labeln aus 4 Ländern geschaffen, um auch länderübergreifend gemeinsame Anforderungen zu demonstrieren. Das Cosmos Label wurde als internationale Ergänzung zu den teilweise nationalen Labeln der Organisationen BDIH (Deutschland), Cosmebio (Frankreich), Ecocert (Frankreich), ICEA (Italien) und Soil Association (Großbritannien) entwickelt. Der Cosmos Standard geht über die Anforderungen der einzelnen Label hinaus und bezieht z.B. gutes Abfallmanagement, geringen Energieverbrauch, Beachtung des ökologischen Gleichgewichts, nachhaltige Packmittel, nachhaltige Produktion bis hin zu Richtlinien für die Reinigungsmittel in der Produktion mit ein.

Besondere Anforderungen von "Cosmos natural": 24 Inhaltsstoffe, z.B. Jojobaöl, Sheabutter, Sonnenblumenöl u.a. dürfen, soweit sie verwendet werden, nur in Bio-Qualität eingesetzt werden.

Besondere Anforderungen von "Cosmos organic" (Bio): Mindestens 20% des Produktes müssen biologischen Ursprungs sein (Wasser und mineralische Rohstoffe zählen bei der Berechnung nicht mit). Außerdem müssen 95% aller pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Inhaltsstoffe aus kontrolliertem Bio-Anbau stammen.

Weitere Informationen zum Cosmos-Standard finden Sie hier:

cosmos-standard.org

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NaTrue

Das NaTrue-Label ist ein Zertifikat, das nach sehr genauen Differenzierungen mit jeweils strengen Kriterien verliehen wird. NaTrue ist ein internationaler Verband von europäischen Herstellern von Natur- und Biokosmetik. Er existiert seit 2007, Sitz ist Brüssel. Zertifiziert werden kann jeder Hersteller, mindestens 75 % der Prouktlinie oder Marke müssen zertifiziert sein. Ein unabhängiger Zertifizierer prüft die Produktdokumentation und den Produktionsablauf.

Kriterien der Inhaltsstoffe:

  • Naturstoffe: Stoffe, die direkt aus der Natur stammen.
  • Naturnahe Substanzen: Stoffe, die in der Natur vorkommen, jedoch chemisch modifiziert werden. Sie sind nur dann erlaubt, wenn ihre Aufgabe nicht von Naturstoffen erfüllt werden kann.
  • Naturidentische Substanzen: Stoffe, die zwar in der Natur vorkommen, aber durch chemische Reaktionen erzeugt werden. Diese Substanzen gibt es in der Natur, sie werden aber nicht hier entnommen, sondern identisch im Labor erzeugt. Sie sind nur für Konservierungsmittel und Mineralien zugelassen und nur dann, wenn sie nicht aus der Natur in erforderlicher Menge oder/und Qualität gewonnen werden können.

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.natrue.org
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DEMETER

Demeter ist das Markenzeichen für Produkte der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Dies ist die älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung und gilt als die nachhaltigste. Naturkosmetik-Produkte mit dem Demeter-Siegel enthalten immer mindestens zu 90 % Demeter-Rohstoffe aus biodynamischer Landwirtschaft. Diese berücksichtigt nicht nur materielle, sondern auch immaterielle Einflüsse beim Pflanzenanbau und in der Tierhaltung, so z.B. kosmische Rhythmen, wie die Einwirkung von Mond und Planeten. Bei der Herstellung von Kosmetik nach Demeter-Richtlinien muss die spezielle Qualität der Rohstoffe, die während des Anbaus durch biodynamische Maßnahmen entstanden ist, erhalten werden. Die Verarbeitungsprozesse müssen die den Stoffen innewohnende Qualität berücksichtigen. Es werden Zutaten bevorzugt, die durch einen rhythmischen Prozess gegangen sind, z.B. hell/dunkel, heiß/kalt oder Sonnenuntergang- und Sonnenaufgang. Die Demeter-Methode geht auf die anthroposophische Menschen- und Naturerkenntnis zurück, die Rudolf Steiner um 1900 begründete. Die Demeter-Richtlinien für Kosmetik gehörten in den 1990er Jahren mit zu den ersten. Demeter-Naturkosmetik wird besonders von Menschen geschätzt, die milde, sehr gut verträgliche und konsequente Pflegeprodukte aus Demeter-Rohstoffen und mit schoneneder, werterhaltender Verarbeitung suchen. Eine besondere Rolle spielt das Tierwohl im Demeter-Landbau: Tiere werden nicht nur art-, sondern wesensgerecht gehalten, das heißt, sie sollen sich ihrem Wesen nach verhalten können. Tiere wie Pflanzen werden in der Anthroposophie als Mitgeschöpfe in dieser Welt erkannt. Tierhaltung ist auf Demeter-Bauernhöfen Pflicht.

Die Demeter-Anforderungen betreffen nur Körperpflegeprodukte, Seifen Extrakt und wässrige Auszüge. Dekorative Kosmetik und Make-up können nicht Demeter-zertifiziert werden.

Demeter-Naturkosmetik sichert Ihnen außerdem zu:

  • Hohe biologische Abbaubarkeit
  • beste Rohstoffqualität durch die biodynamische Erzeugung mit Einsatz von Präparaten, die fruchtbare Böden und beste Reifequalität ermöglichen
  • Eine werterhaltende Verarbeitung ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe
  • absolute Transparenz bei der Deklaration

Weitere Kriterien und Varianten der Demeter-Kennzeichnung:

  • Mindestens 90 % der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs plus die namensgebende Zutat müssen Demeter-Qualität habe. Das gesamte Produkt trägt das Demeter-Siegel.
  • Weniger als 90 %, aber mindestens 66 % der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprung und die namensgebende Zutat bestehen aus Demeter-Qualität: Die Qualitäten der einzelnen Zutaten aus der Landwirtschaft müssen auf dem Produkt angegeben werden.
  • Einzelne Inhaltsstoffe werden als Demeter-zertifiziert gekennzeichnet, unabhängig von der Menge in der Deklaration der Inhaltsstoffe, sofern das Endprodukt einen anderen Naturkosmetik-Standard erfüllt.
  • Außerdem gibt es noch die Kategorie „in Umstellung“ für Kosmetika mit Demeter-Zutaten.

Nicht zulässig sind – wie bei anderen Gütesiegeln auch - Mineralöle, Benzol, Hexan, Butylen- oder Propylenglycol, aus Tieren gewonnene Rohstoffe, der Einsatz von Gentechnik und gentechnisch veränderte Zutaten, Nanopartikel und radioaktive Bestrahlung oder Begasung.

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.demeter.de
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ECO-Control

Eco-Control ist eine Inspektions- und Zertifizierungsstelle für ökologische Produkte und Qualitätssicherungs-Systeme im Non-Food-Bereich. Es zertifiziert und kontrolliert als solche zum einen Standards für Natur- und Biokosmetik. Dazu gehören z.B. NaTrue, ICADA, Demeter und der BDIH-Standard. Zum anderen entwickelte es das eigene Siegel Eco-Control für ökologische Rohstoffe und Qualitätssicherungssysteme der Hersteller von Rohstoffen und Naturkosmetik. Dessen Grundsätze gehen erheblich über die Bewertung von Produkt und Qualität hinaus. Sie beziehen Umwelt, Ressourcen, Mensch (Mitarbeiter, Lieferanten) und Gesellschaft mit ein. Eco-Control legt somit insbesondere Wert auf insgesamt nachhaltige, ethisch ausgerichtete Firmenstandards und eine ganzheitliche Firmenphilosophie.

Die ökologische Qualität eines Produktes wird extra zertifiziert, so z.B. die eines ätherischen Öles anhand der EG BIO hinsichtlich der Rohstoffqualität und gemäß ISO 9235 oder Aromenverordnung hinsichtlich des Herstellungsprozesses. Das Eco-Control-Verfahren und das Know-how basieren auf jahrzehntelanger, weltweiter Erfahrung des Geschäftsführers, der wesentlich an der Entwicklung des ersten Kontrollsystems für Naturkosmetik (BDIH) beteiligt war.

Kriterien:

  • Rohstoffe hergestellt aus ökologisch angebauten, zertifzierten landwirtschaftlichen Produkten (einschließlich Wildsammlung), die keine Lebensmittel oder Futtermittel darstellen oder in solchen verarbeitet werden (Ausnahme: Heimtiernahrung). Die akzeptierten Standards als Zertifizierungsgrundlage werden genau aufgelistet.
  • Zusätzlich wird die ökologische Qualität der Rohstoffe und Endprodukte zertifiziert.
  • Alle eingesetzten Zutaten sind auf der Grundlage natürlicher Rohstoffe hergestellt

Dokumentiert sein müssen:

  • Ein Qualitätsmanagementsystem, das die Qualitätsziele des Unternehmens beschreibt
  • Ein System zur Guten Herstellungspraxis (GMP)
  • Ein System zur Überwachung
  • Eine Beschreibung der Produktqualität
  • Ein System zur Rückverfolgbarkeit.

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.Eco-Control.com
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Ecocert

Die Ecocert Greenlife SAS ist ein ein in Frankreich ansässiger, unabhängier und international tätiger Kontrollverband. Ecocert Deutschland ist eine durch die zuständigen Behörden bundesweit zugelassene Kontrollstelle für den ökologischen Landbau und Partner der ökologischen Landbauverbände (z.B. Demeter, Bioland). 2002 führte Ecocert in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Kosmetikbranche, Verbrauchern und führenden Industrie- und Regierungsvertretern einen Standard für Natur- und Biokosmetik ein. Ecocert gehört damit zu einer der ersten Zertifizierungsstellen für diese Branche.

Die Ecocert-Label werden aufgrund von Vor-Ort-Kontrollen und auf Basis von eindeutigen Deklarationen der Produkte vergeben.

Abhängig von den Inhaltstoffen gibt es zwei Labels mit jeweils unterschiedlichen Untergrenzen:

  • Naturkosmetik: Mindestens 50 % der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 5 % der gesamten Inhaltsstoffe (in Gewichtsanteilen) müssen aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen
  • Biokosmetik: Mindestens 95 % der pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Rezeptur und mindestens 10 % der gesamten Inhaltsstoffe aus kbA.
  • Inhaltsstoffe müssen aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen und mit umweltschonenden Verfahrenstechniken hergestellt werden. Jeder Inhaltsstoff wird hinsichtlich seines Ursprungs als auch seines Herstellungsverfahrens geprüft.
  • 95 % aller Inhaltsstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein

Detaillierte Beschreibungen des Ecocert-Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.ecocert.org
www.ecocert.de/Natur-biokosmetiko
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ICADA

Das ICADA-Qualitätssiegel versteht sich als Premium-Siegel „authentischer Bio- und Naturkosmetik-Firmen“. Es weist auf die Rückkehr zu den Wurzeln traditioneller Naturkosmetik hin. Die Natur-Orientierung umfasst auch die Firmenkultur und die Produktphilosophie. Die Anforderungen beinhalten somit über das Produkt und die Inhaltsstoffe hinaus insbesondere ethisches Handeln mit Überlegungen zur Nachhaltigkeit und Respekt vor Umwelt und Menschen. Berücksichtigt wird unter anderem fairer Handel, gerechter Lohn in den Erzeugerländern sowie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Das Qualitätssiegel weist darauf hin, dass die zur Produktion verwendeten Rohstoffe auch nach diesen ethischen Gesichtspunkten schon vor dem Einsatz beurteilt wurden. Zur Produktion selbst empfiehlt der Standardgeber Umwelt- und Sozialstandarads.

Das von ICADA als „Premium“-Zeichen bezeichnete Label wird nur solchen Produkten verliehen, die diese nachhaltigen und ethischen Werte berücksichtigen. Als Inhaltsstoffe sind alle Stoffe erlaubt, die in der Natur vorkommen oder durch in der Natur vorkommende Herstellungsprozesse entstehen. Große Bedeutung legt ICADA auf die Qualität des Rohstoffs Wasser. Das Label zeigt an, dass die Herstellerfirmen der vielfältigen Wirksamkeit hoher Wasserqualität in ihren Produkten große Beachtung schenken. Da in fast jedem Kosmetikprodukt der Inhaltsstoff Wasser vorhanden ist, profitiert auch die Haut von hoher „Premium“-Qualität. In der Naturkosmetikbranche wird gereinigtes Wasser oder reinstes Quellwasser, Thermalwasser, Meerwasser oder weiches Leitungswasser eingesetzt – je nach dem gewünschten Effekt und dem Hauttyp, für den das Produkt konzipiert ist. Billig-Naturkosmetik unter Verwendung billigen Palmöls lehnt ICADA ab, da dies nicht im Einklang mit der Natur ist und die Palmölgewinnung in großem Stil gegen ethisches Handeln und Nachhaltigkeit verstößt.

Bei Bio- und Naturkosmetik mit dem ICADA-Label findet man auch spagyrische Naturkosmetik-Produkte. Die Spagyrik ist ein Teil der Alchimie und gewinnt aus einem natürlichen Ausgangsstoff durch ein kompliziertes Verfahren eine feinstoffliche, energetisch hochwirksame Essenz, die ICADA als hochwertigen Inhaltsstoff in kostbaren Cremes, Hautölen oder Pflegeprodukten besonders erwähnt.

Erlaubt sind:

  • Substanzen aus der Natur: Pflanzen, eingeschränkt Stoffe vom lebenden Tier, biotechnologische Rohstoffe und mineralische oder anorganische Substanzen. Pflanzen sollen soweit wie möglich aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus zertifizierter Wildsammlung stammen
  • Naturstoff-Derivate: Substanzen, die nach erlaubten Methoden aus Naturstoffen hergestellt werden
  • Zur prozentualen Zusammensetzung der erlaubten Inhaltsstoffe gibt es keine Vorgaben
  • Natürliche Duft- und Geschmacksstoffe (nach ISO-Norm 9235)
  • Synthetische Stoffe mit definierten Verwendungserlaubnissen und naturidentische Konservierungsmittel. z.B.: Benzoesäure, Sorbinsäure, Salicylsäure, Propinsäure, Benzylalkohol
  • Tierische Rohstoffe nur vom lebenden Tier

Verboten sind:

  • Organisch-synthetische Farbstoffe, synthetische Duftstoffe, Silikone, Paraffinöl und –wachse usw.– (wie bei anderen Qualitätssiegeln auch)
  • Inhaltsstoffe, deren Ausgangsstoff unter Naturschutz stehende Lebewesen waren
  • Rohstoffe, über deren Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit nichts bekannt ist
  • Rohstoffe ohne Nachverfolgbarkeit bei Lagerung und Produktion
  • Aufwändige Verpackungen

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.zertifizierte-naturkosmetik.de
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Eigenschaften-Siegel

IHTK – Tierversuchsfreie Kosmetik

Das Siegel des Internationale Herstellerverbandes gegen Tierversuche in der Kosmetik e.V. steht seit 1979 für tierversuchsfreie Kosmetik. Das Kaninchen mit der schützenden Hand über sich ist eine international eingetragene Marke mit Schwerpunkt Naturkosmetik. Die Richtlinien verbieten Tierquälerei und das Töten von Tieren in Versuchen mit kosmetischen Endprodukten und/oder einzelnen Inhalts- und Rohstoffen. So sind z.B. Nerzöl, Walrat, Zibet, Seide, oder Cocenilleläuse für Lippenstifte verboten. Die zertifizierten Unternehmen unterliegen regelmäßigen Kontrollen, wobei die detaillierten Rohstofflisten mit Lieferantenangaben und Rezepturen aller Produkte genau geprüft werden. Das Kaninchen im Label steht für die vielen Versuchskaninchen, an denen sehr häufig Substanzen getestet werden. So wird z.B. im sogenannten Draize-Test die zu testende Substanz in Kaninchen-Augen geträufelt. Da Kaninchen keine Tränenflüssigkeit besitzen, bleibt die Substanz mindestens 24 Stunden in konzentrierter Form im Auge. Starke Reizungen, Verätzungen oder die Zerstörung des Auges können die Folge sein.

Die Kriterien:

  • Keine Tierversuche für Entwicklung und Herstellung der Endprodukte
  • Keine Verarbeitung von Rohstoffen, die nach Januar 1979 erstmals an Tieren getestet wurden
  • Keine Verwendung von Rohstoffen, für die Tiere sterben oder Qualen leiden mussten
  • Keine wirtschaftliche Abhängigkeit des Herstellers zu anderen Firmen, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben (z.B. Pharmaunternehmen)
  • Alle Inhaltsstoffe müssen auf der Verpackung deklariert sein

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.IHTK.de
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Leaping Bunny (HCS)

Wie das IHTK-Siegel steht das Leaping Bunny Siegel für tierversuchsfreie Kosmetik. Der „Corporate Standart of Compassion for Animals“ mit der Richtlinie „Human Cosmetic Standard“ (HCS) für Kosmeitka wurde Mitte der 90er Jahre von maßgeblichen, internationalen Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen. Die Coalition for Consumer Information on Cosmetics (CCIC) mit Sitz in Philadelphia ist die erste internationale Initiative für tierversuchsfreie Kosmetik. Das Label mit dem springenden Hasen ist das einzige international anerkannte Siegel gegen Tierlied und Tierversuche, über dessen Vergabe ein Netzwerk von Tierschutzorganisationen aus aller Welt entscheidet. Zu den Mitgliedern, die überwiegend aus Europa und Nordamerika stammen, zählen u.a. die European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE), die American Anti-Vivisection Society, Animal Alliance of Canada, Beauty Without Cruelty und The Humane Society of the United States. Der „Cruelty-free“-Standard versichert, dass keine Tierversuche in keiner Produktentwicklungsphase gemacht wurden – weder vom Hersteller noch von Labors oder Zulieferern. Zertifizierte Unternehmen garantieren, dass die Inhaltsstoffe und die fertigen Produkte an keiner Stelle der Lieferkette durch Tierversuche getestet werden. Daher müssen auch die Lieferanten zertifizierter Unternehmen die Kriterien erfüllen.

Anforderungen:

  • Endprodukt und Inhaltsstoffe dürfen weder im Labor des Herstellers selbst noch von dessen Lieferanten oder vom Handel im Tierversuch getestet worden sein
  • In jährlichen Überprüfungen mit Vor-Ort-Audits müssen sie ihre Verfahren offen legen, damit die Einhaltung der strengen Kriterien sichergestellt wird

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.leapingbunny.org
www.gocrueltyfree.org
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VEGAN

Die Veganblume garantiert, dass es sich um vegane Kosmetik handelt. Das bedeutet, dass das Produkt frei von tierischen Rohstoffen und deren Nebenprodukten ist und weder Endprodukt noch Bestandteile an Tieren getestet wurden. Das Siegel wird von der britischen Vegan Society, die 1944 gegründet wurde, für vegane Produkte insgesamt vergeben. Eine vegane Lebensweise zielt darauf ab, ohne jegliche tierische Produkte auszukommen – sei es in der Ernährung (ohne Fleisch, Milch, Eier, Honig), Bekleidung (ohne Leder, Wolle, Seide) oder eben in der Kosmetik (z.B. ohne Bienenprodukte oder tierische Fette). Das Siegel berücksichtigt einzig und allein den veganen Aspekt. Der Standardgeber achtet darauf, dass sowohl das Produkt als auch der Produktionsprozess tierbestandteil- und tierversuchsfrei sind. Die Liste möglicher tierischer Inhaltstoffe in Kosmetika ist lang und der tierische Ursprung der Präparate nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Produkte mit der Veganblume sind z.B. garantiert frei von Bienenwachs, tierischen Fette, Nerz- und Emuöl, Wollwachs, Knochenmehl, Östrogenen, aber auch von Urea, Lanolin, Kollagen, Lecithin, Glycerin tierischen Ursprungs.

Kriterien:

  • Es dürfen keine Tierprodukte, - nebenprodukte oder Derivate (abgeleitete Stoffe) für die Herstellung und/oder Entwicklung eines Produkts und dessen Zutaten verwendet worden oder enthalten sein
  • Die Herstellung und/oder Entwicklung von gentechnisch veränderten Organismen darf keine Tiergene oder Derivate von tierischen Substanzen beinhalten
  • Produkte, die gentechnisch verändert sind oder sein könnten, müssen als solche gekennzeichnet sein
  • Produkte und deren Bestandteile dürfen an keinem Tier getestet worden sein

Detaillierte Beschreibungen des Standards und der Kriterien finden Sie hier:

www.vegansociety.com
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