Den Körper mit Naturkosmetik verwöhnen

Natürlich desodorieren

Deodorants oder Antitranspiranten

Schweiß besteht zu 99% aus Wasser und wird von den in der Haut liegenden Schweißdrüsen gebildet. Die Schweißdrüsen produzieren zudem ein Sekret, welches von Bakterien auf der Haut abgebaut wird. Dieser Abbauprozess ruft den unangenehmen Geruch hervor.

Deodorants überlagern den Schweißgeruch durch Duftstoffe und hemmen die Bildung von Bakterien. Den Schweißfluss beeinflussen sie allerdings nicht. Naturkosmetische Deodorants setzen auf die anti-bakterielle Wirkung natürlicher Pflanzenbestandteile (z.B. Ingwer, Nelke und Sandelholz) oder auf mineralische Substanzen (z.B. Kieselgel, Silikate oder Mineralsalze). Sie bieten zuverlässige, lang anhaltende Frische, ohne die Haut zu reizen. Für besonders empfindliche Haut gibt es Deos, die keinen Alkohol enthalten. Ein mildes, hochreines Wirksystem mit Kaliumalaun und Silber desodoriert wirksam und hemmt die Entwicklung von geruchsbildenden Bakterien, ohne die natürliche Transpiration zu beeinträchtigen. Duftneutrale Kristalldeos sind frei von Parfümstoffen und bei allergischer Haut besonders geeignet.

Unser Tipp: Mit einem naturkosmetischen Deodorant beglücken Sie wohlduftend Ihre Mitmenschen und pflegen ihre Achselhöhle auf gesunde Weise. Weiterer Pluspunkt: Sämtliche Deosprays in unserem Sortiment sind mit Pumpzerstäubern versehen und benötigen keine schädlichen Treibgase.

Bei Antitranspiranten soll der Schweißaustritt verhindert werden. Die in Antitranspiranten gelösten Aluminiumsalze verbinden sich mit dem Schweiß und bilden eine Gelschicht, welche die Schweißdrüsengänge abdichtet und damit auch die Vermehrung der für die Geruchsbildung verantwortlichen Bakterien hemmt. Ungünstig ist hierbei allerdings, dass kein Temperaturausgleich mehr möglich ist.

Tipps zum richtigen Umgang mit Deos

  • Regelmäßiges Waschen des Achselbereiches ist die beste Grundlage für den Schutz vor Körpergeruch, auch wenn danach ein Deo aufgetragen wird. Denn der Schweiß ist 'frisch' geruchlos und wird erst durch Zersetzung wahrnehmbar.
  • Wenn Sie den Achselbereich gewaschen haben, immer gut trocknen. Deo nie auf die feuchte Haut auftragen.
  • Bei starkem Schwitzen ist zu empfehlen, die Achselhaare zu entfernen. Dadurch wird die Oberfläche stark reduziert, auf der sich Schweiß zersetzen kann. Allerdings sollte frisch rasierte Haut eine Zeit lang ruhen (am Besten über Nacht), bevor ein Deo aufgetragen wird.
  • Leichte, nicht zu enge Kleidung aus Naturfasern bringt Luft an Ihre Haut und lässt eventuellen Schweiß verdunsten, bevor der sich zersetzen kann.
  • Dosieren Sie Ihr Deo immer sparsam, auch Antitranspirante mit Alaun oder Deos mit pflanzlichen Wirkstoffen.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, übermäßig zu schwitzen, kann das auch ernährungsbedingte Ursachen haben. Bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Kaffee oder scharfe Gewürze können die Schweißbildung verstärken.
  • Duschen Sie nicht zu kalt. Durch zu kühles Wasser wird die Haut angeregt, für einen Wärmeausgleich zu sorgen und produziert wieder Wärme. Eine optimale Duschtemperatur liegt im bereich der eigenen Körpertemperatur.
  • Bei extremem Schwitzen suchen Sie am Besten einen Hautarzt auf, der Ihnen bei der Suche nach den Ursachen helfen wird.
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Aluminium in Kosmetika

Infos & Hintergründe

Schon seit einiger Zeit geistern zahllose Dokumentationen durch die Medien, die sich mit Aluminium in Kosmetika, speziell in Deos, beschäftigen. Leider sind viele dieser Berichte nur sehr oberflächlich und darauf ausgerichtet, Leser- bzw. Zuschauerquoten in die Höhe zu treiben. Dabei haben sich alle bisherigen Meldungen über gesundheitliche Risiken als wissenschaftlich nicht belegbar gezeigt. Aber selbst die Kosmetikindustrie hat auf diese Angst schürende Berichterstattung reagiert und bietet Deos an, auf denen pauschal mit dem Hinweis 'ohne Aluminium' geworben wird. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Was bewirkt Aluminium in Deos?

Genauer betrachtet, bezieht sich die in den Medien geäußerte Kritik auf Aluminiumchlorhydrat bzw. Aluminiumchlorid, beides Synonyme für Aluminiumhydroxychlorid. Seine Wirkung beruht ausschließlich auf der Verengung der Schweißdrüsenkanäle. Dieses Aluminiumsalz wird nicht in Naturkosmetik-Deos verwendet. Die aktuellste, seriöse Bewertung des Risikos von Aluminiumchlorhydrat stammt vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR, Februar 2014). Das BfR spricht ausdrücklich nicht von Alaunen.

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Intimpflege & Damenhygiene

Kein Tabuthema – Intimhygiene für Frauen

Über das Thema Intimhygiene wird nicht gerne gesprochen. Eigentlich gibt es dafür keinen Grund, denn mehr als Hälfte unserer Bevölkerung sind schließlich Frauen. Während man sich in unzähligen Foren und Blogs über die neuesten Trends für makelloses Make up oder neueste Erkenntnisse für seidenzarte Gesichtshaut austauscht, steht das Thema Intimpflege ziemlich weit hinten und zeigt immer wieder Verunsicherung in allen Altersgruppen. Doch jede Verunsicherung ist überflüssig, wenn wir über das grundlegende Wissen verfügen.

Nützliches Hintergrundwissen

Es ist völlig normal, dass die Scheide einen Ausfluss produziert, der je nach Alter und Situation, z.B. bei stärkerer Durchblutung des Unterleibes, bei Stress oder besonderen 'klimatischen' Bedingungen durch Wärme, Kälte oder durch zu enge Kleidung unterschiedlich stark sein kann.

Der Ausfluss ist ein milchsäurehaltiges Sekret, das durch sog. apokrine Drüsen (ähnlich wie die Schweißdrüsen der Achselhöhle) abgegeben wird. Es dient dazu, einen niedrigen pH-Wert im Scheidenbereich zu gewährleisten. Dieser sorgt nämlich dafür, dass die geruchs- und pilzbildenden Bakterien in der Unterzahl bleiben. Insbesondere die Regelblutungen aber auch Sperma oder übertriebene Hygiene verändern den pH-Wert des Scheidenmilieus. Normalerweise gleicht unser Körper dieses nach kurzer Zeit aus.

Mit diesem Hintergrundwissen ist es möglich, die Intimhygiene so zu gestalten, dass das empfindliche Ökosystem der Scheide nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird.

Die richtige Pflege

Ist die Scheidenflora in Ordnung, so reicht es vollkommen, sie täglich ein- bis zweimal mit lauwarmen Wasser zu waschen. Die 'selbstreinigende' Funktion der Scheide wird durch die Milchsäurebakterien bewirkt, die normalerweise nicht weggewaschen werden sollen. Wer möchte, kann auch auf spezielle Waschgels zurückgreifen, die durch ihren Milchsäureanteil die Regeneration des Scheidenmilieus unterstützen, z.B. den Intim Wasch-Schaum Nr. 25 oder das Intim Waschgel Nr. 26. Auf keinen Fall sollte für den inneren Schambereich ein normales Duschgel verwendet werden, auch wenn es hautneutral ist. Sollte die Scheidenflora durch falsche Reinigung (Duschgel, Seife, Shampoo, gechlortes Wasser, Antibiotika, ) bereits aus dem Gleichgewicht geraten sein, kann die Intimsalbe Nr. 27 dabei helfen, sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei allen länger andauernden Beschwerden suchen Sie jedoch immer Ihre/n Ärztin/Arzt auf.

Waschen Sie sich am Besten nicht mit einem Waschlappen, sondern besser unter der Dusche oder im Sitzbad. Wenn aber, dann benutzen Sie den gleichen Waschlappen nicht zweimal. Trocknen Sie den Intimbereich nach dem Waschen gut ab, denn Feuchtigkeit in den Hautfalten kann die Vermehrung ungünstiger Bakterien, wie z.B. Pilze, fördern. Falls Sie bereits Beschwerden haben, benutzen Sie auch das Handtuch nicht zweimal.

Die gleichen Maßstäbe wie für eine gesunde Kleidung, gelten natürlich auch für die Unterwäsche, insbesondere wenn sich häufiger Entzündungen oder Reizungen zeigen. Greifen Sie auf reine Baumwolle zurück, denn Synthetik nimmt keinen Schweiß auf und führt zu einem ungesunden, feuchtwarmen Klima im Intimbereich. Mögliche Folge: Entzündungsrisiko. Falls Sie bereits Probleme haben, sollten Sie auch Ihre Garderobe unter die Lupe nehmen: insbesondere sehr enge Hosen aus Synthetikmaterial sorgen für Wärmestau.

Sicherheit an allen Tagen

Ob Slipeinlagen, Binden oder Tampons, achten Sie darauf, dass diese keine Kunststoffbestandteile enthalten, die jegliche Wärme und Feuchtigkeit einkapseln. Denn eine Umhüllung aus Synthetik staut Feuchtigkeit und Wärme im Inneren und schafft den Nährboden für Pilze und Bakterien. Auch eine chemische Behandlung der verwendeten Materialien oder gar eine Parfümierung sind nicht erforderlich und bergen nur das Risiko unerwünschter Reizungen und Störung der natürlichen Flora in sich.

Um alle Risiken auszuschließen müssen wir nicht auf unsere gewohnten Hygieneartikel verzichten. Diese sollten jedoch mindestens die Anforderungen erfüllen, die wir auch an eine gesunde Bekleidung stellen. Deshalb verzichten die Produkte von Natracare bewusst auf chemische Stoffe, chlorgebleichte Materialien oder überflüssige Parfümierung. Sie werden generell ohne Chlorbleiche produziert und sind frei von Zusatz- und Farbstoffen. Alle Materialien haben einen natürlichen, pflanzlichen Ursprung. Biologisch angebaute Baumwolle oder Zellstoffe aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern sorgen für ein Höchstmaß an Tragekomfort und Verträglichkeit. Die über 20-jährige Erfahrung von Natracare sorgt für Sicherheit an allen Tagen.

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Natürliche Sonnenpflege

Wie funktioniert natürlicher Sonnenschutz?

Was gibt es Schöneres, als sich über die Sommersonne zu freuen und gute Laune aufzutanken. Irgendwie erinnert uns Sonne immer an Urlaub, oder? Deshalb genießen Sie jede Minute, die Sie draußen verbringen können. Nur eines sollten Sie dabei immer beachten: Niemals länger als 10 Minuten* ohne Sonnenschutz! Und wählen Sie den richtigen Sonnenschutz. Denn es sind die UVA-Strahlen, die für die negativen Spätfolgen des übertriebenen Sonnengenusses, Hautkrebs und Falten, verantwortlich gemacht werden. Für die ersten sichtbaren Folgen der Sonne, den Sonnenbrand, sind die UVB-Strahlen verantwortlich.

Warum weißelt das Produkt?

Neben den chemisch bedenklichen Sonnenschutzmitteln gilt der mineralische Sonnenschutz, der z.B. von dem Naturkosmetik Hersteller Lavera schon seit 1990 in Sonnencremes eingesetzt wird, als der sicherste Schutz gegen alle Strahlenarten, insbesondere UVA-Strahlen. Zum Glück haben sich die positiven Eigenschaften des mineralischen Lichtschutzes herumgesprochen. Wenn auch ein einziger Nachteil bleibt: Das Weißeln. Titandioxid wirkt wie winzige Spiegelchen, die auf der Haut aufliegen und das einfallende Licht zurückstrahlen. Da Titandioxid von Natur aus weiß ist, bleibt nach dem Auftragen eine leicht weißliche Schicht sichtbar, der Weißeleffekt. Dieser Effekt ist bei kleineren Lichtschutzfaktoren (z.B. LSF 20) geringer und fällt auf blasser Haut kaum auf. Und gerade diese helle Haut braucht schon früh im Jahr einen besonderen Sonnenschutz. Die Sonnenmilch LSF 30 von Lavera wird zusätzlich mit Karotinöl leicht eingefärbt, so dass ein Weißeln nicht so stark auffällt. Nach einigen Minuten Einwirkzeit verringert sich der Weißeleffekt deutlich. Die Vorteile, die man sich mit einem rein mineralischen Lichtschutz erkauft: Der Lichtschutz ist sofort nach dem Auftragen wirksam, ist wasserfest und wird auch von sensibler Haut bestens vertragen.

Geht es auch ohne Weißeln?

Ja. Mit Hilfe von gereinigter Tonerde, mit der feinvermahlene Titandioxidteilchen umhüllt werden, kann ein Teil des Weißeleffektes gemildert werden. Diese Tonerde wird, da sie Aluminium enthält, in der INCI etwas missverständlich mit 'Aluminia' bezeichnet. Der Aluminiumanteil ist jedoch unlöslich in der Tonerde gebunden. Ein Einfluss auf die Haut ist damit ausgeschlossen. Auf diese Technik plus ergänzende pflanzliche Sonnenabweiser greift als erster Naturkosmetik Hersteller seit einigen Jahren Eco Cosmetics zurück, und hat damit 2 transparente Lichtschutzprodukte mit LSF 30 geschaffen: Das Sonnengel Gesicht transparent und für den Körper das Sonnenöl Spray transparent. Praxis-Hinweis: Der transparente Lichtschutz weißelt nicht, hinterlässt aber einen relativ starken Glanz auf der Haut. Dieser zeigt an, dass der Lichtschutz aktiv ist. Zum Abmildern kann etwas abgepudert werden, ohne den Lichtschutz zu verlieren.

Wie lang darf mein Hauttyp in der Sonne bleiben

  • Typ 1: Sehr helle, blasse Haut, Neigung zu Sommersprossen.
    Blonde bis rötliche Haare.
    Auch bei Sonne kaum Bräunung, Hautrötung und/oder Sonnenbrand treten schnell ein.
    Eigenschutz ohne Sonnenschutz ca. 10 Minuten.
  • Typ 2: Helle Haut, zu Sommersprossen neigend.
    Blonde bis braune Haare.
    Auch bei Sonne kaum Bräunung, Hautrötung und/oder Sonnenbrand treten mittelschnell ein.
    Eigenschutz ohne Sonnenschutz ca. 15 Minuten.
  • Typ 3: Leicht getönte Haut.
    Dunkelblonde bis braune Haare.
    Bei Sonne gute Bräunung, mäßige Neigung zu Sonnenbrand.
    Eigenschutz ohne Sonnenschutz ca. 20 Minuten.
  • Typ 4: Leicht bräunlicher bis brauner Hautton.
    Dunkelbraune bis schwarze Haare.
    Bei Sonne starke Bräunung, kaum Neigung zu Sonnenbrand.
    Eigenschutz ohne Sonnenschutz ca. 30 Minuten.
  • Der LSF eines Sonnenschutzproduktes verlängert, multipliziert mit seinem Wert, die Eigenschutzzeit der Haut. Beispiel: LSF 20 erhöht bei dem Hauttyp 2 (Eigenschutz 15 Minuten) die Eigenschutzzeit der Haut auf 20 x 15 Minuten = 300 Minuten = 5 Stunden. Der mineralischer Sonnenschutz von B&W Naturpflege ist sofort nach dem Auftragen wirksam.

    Wie hoch die Belastung durch UV-Strahlung aktuell ist, veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz hier. Wichtig ist die Empfehlung, als Sonnenschutzprodukt einen LSF zu wählen, der dem 2-fachen Wert der angegebenen UV-Strahlung entspricht.

    Nanoteilchen ohne Weißeln?

    Vor einigen Jahren wegen des Weißelns noch belächelt, wird heute der Mineralische Sonnenschutz weltweit anerkannt und seine Breitband-Wirkung im UVA und UVB-Bereich ist nachgewiesen. Selbst konventionelle Hersteller machen sich den guten Ruf der Schutzmineralien zu Nutze, haben aber für einige Sonnenschutzprodukte Titandioxid zu Nanoteilchen vermahlen. Durch diese winzigen Teilchen mit einer Größe von 1–100 Nanometer (1 nm= 1 Millionstel Meter) bleiben sie optisch unsichtbar und weißeln nicht mehr. Damit hat die Industrie allerdings das nächste Problem erzeugt, weil nicht bekannt ist, was die Nanoteilchen anrichten, die in die Haut eindringen können. Deshalb: Lieber Finger weg von solchen Produkten. Nano-Inhaltsstoffe müssen in der INCI mit den Zusatz 'Nano' gekennzeichnet sein. In unseren Naturkosmetik Produkten werden keine Nanoteilchen verwendet.

    Allgemeine Tipps zum Umgang mit der Sonne

    • Generell die Zeit von 11 bis 15 Uhr nicht in direkter Sonne verbringen. So vermeiden Sie 75% der Tagesdosis an Sonnenstrahlen. Genießen Sie die Sonne vor oder nach dieser Hoch-Zeit.
    • Wichtig zu wissen: Auch im Schatten strahlt die Sonne noch mit fast der Hälfte ihrer Kraft.
    • Kinder unter einem Jahr niemals direkter Sonnenstrahlung aussetzen.
    • Kinder bis zum 13. Lebensjahr sind mit sonnenabweisender Kleidung und hohem mineralischen Lichtschutz für die nicht durch Kleidung geschützten Körperteile am Besten für die Sonne versorgt.
    • Kleidung schützt gut vor Strahlen, wenn sie dicht genug gewebt ist. Richtlinie: Textilien, die Licht durchlassen, lassen auch UV-Strahlen durch. Dabei den Sonnenschutz am Kopf mit Sonnenhut oder Mütze nicht vergessen.
    • Cremen Sie sich auch an unbedeckten Hautstellen, wie Hals und Dekolletée gut ein. Auch Ohren, Nase und Lippen nicht vergessen.
    • Auf Fernreisen sollte ein echter mineralischer Sonnenschutz gewählt werden. Insbesondere, wenn Sie z.B. in korallenreichen Gegenden tauchen möchten. Denn chemische Sonnenfilter sind zu mindestens 10% am weltweiten Ausbleichen der Korallenriffe verantwortlich.
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Naturkosmetik-Tipps für die richtige Handpflege

Natürlich schöne und gepflegte Hände

So sehr gepflegte Hände unser positives Erscheinungsbild beeinflussen, so häufig wird leider die Pflege unseres wichtigsten 'Werkzeuges' vergessen oder nur beiläufig erledigt. Dabei helfen die Hände uns ein Leben lang, den Alltag mit all seinen Facetten zu meistern und im Umgang mit anderen Menschen Zuneigung, Verständnis, aber auch Ablehnung auszudrücken. Schenken wir doch unseren Händen etwas mehr Liebe und Zuwendung.

Gerade für die Pflege der Hände hält die Natur ein breites Spektrum pflanzlicher Stoffe bereit, die unseren unermüdlichen Helfern die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie verdienen.

Die Haut unserer Hände ist weniger mit Talgdrüsen ausgestattet als andere Körperteile. Die Handinnenflächen besitzen gar keine Talgdrüsen. Deshalb sollten wir sie fachkundig und liebevoll pflegen, um ihnen wenigstens die Bestandteile zurück zu geben, die ihnen durch häufiges Waschen entzogen werden. Und Naturkosmetik kann noch ein bisschen mehr, denn auch für die Hände gibt es bewährte pflanzliche Anti-Age-Wirkstoffe, die ihnen eine Extraportion Intensivpflege zukommen lassen. Wie Sie stets mit schönen Händen glänzen können, zeigen Ihnen folgende Tipps.

Deodorants überlagern den Schweißgeruch durch Duftstoffe und hemmen die Bildung von Bakterien. Den Schweißfluss beeinflussen sie allerdings nicht. Naturkosmetische Deodorants setzen auf die anti-bakterielle Wirkung natürlicher Pflanzenbestandteile (z.B. Ingwer, Nelke und Sandelholz) oder auf mineralische Substanzen (z.B. Kieselgel, Silikate oder Mineralsalze). Sie bieten zuverlässige, lang anhaltende Frische, ohne die Haut zu reizen. Für besonders empfindliche Haut gibt es Deos, die keinen Alkohol enthalten. Ein mildes, hochreines Wirksystem mit Kaliumalaun und Silber desodoriert wirksam und hemmt die Entwicklung von geruchsbildenden Bakterien, ohne die natürliche Transpiration zu beeinträchtigen. Duftneutrale Kristalldeos sind frei von Parfümstoffen und bei allergischer Haut besonders geeignet.

Schonende Reinigung

Keinen anderen Körperteil waschen wir so häufig wie unsere Hände. Deshalb achten wir hier auf besonders schonende Produkte, die unsere Haut zwar reinigen, aber nicht zuviel Feuchtigkeit und Fett entziehen. Speziell für diesen Anwendungsbereich sind praktischen Flüssigseifen wie z.B. die Daily care Sensitiv Flüssigseife Bio Aloe + Vanille, die Logona Daily Care Flüssigseife Bio Aloe + Verveine, die Lavera Basis sensitiv Pflegeseife oder die Sante Family Flüssigseife Bio-Aloe zu empfehlen, die einen hohen Anteil pflegender Substanzen enthalten und von der ganzen Familie benutzt werden können.

Aber auch bei den Handseifen wurde auf eine möglichst hohe Pflegewirkung geachtet, die mit rückfettenden Pflanzenölen erzielt wird. Hier steht an erster Stelle Olivenöl, das sich sowohl gut verseifen lässt als auch eine gute Rückfettung der Haut gewährleistet. Verbunden mit einem leichten Peelingeffekt, sorgt z.B. die Finigrana Alepposeife Terra Rossa für eine schonende Reinigung selbst stark verschmutzter Hände. Viele weitere Seifen finden Sie hier.

Pflege & Schutz

Neben jeder Seife sollte, griffbereit, eine Handcreme stehen, damit sie nicht vergessen wird. Denn in jedem Alter gilt: nach dem Reinigen cremen. Auch bei einer guten Rückfettung der Reinigung sorgt eine gute Handcreme für das i-Tüpfelchen an Pflege. Sie werden das schöne Gefühl nicht mehr missen wollen, das Ihnen zart gepflegte Hände schenken. Suchen Sie sich aus der großen Auswahl an Naturkosmetik-Handcremes Ihren Lieblingsduft heraus: Ob zarter Rosenduft oder frische Orange, blumig, fruchtig oder völlig duftneutral – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Empfehlungen bei anspruchsvoller Haut: Für eine besonders intensive, regenerierende Pflege sorgen z.B. die Granatapfel Regenerationshandcreme von Weleda oder die Chamomille Hand Cream von Martina Gebhardt.

Tipps:

  • Bevor Sie eine Arbeit in Haushalt, Garten oder Beruf angehen, bei der eine starke Verschmutzung der Hände zu erwarten ist, cremen Sie die Hände vorher ein. Dadurch wird das Hautbild verfeinert, die Hände werden dadurch schmutzabweisender. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, benutzt zusätzlich Handschuhe.
  • Eine besondere Wohltat für stark strapazierte Hände ist eine Pflegekur. Cremen Sie dazu vor dem Schlafengehen Ihre Hände inklusive Nagelbett dick mit Ihrer Handcreme ein und ziehen darüber einen Baumwoll-Handschuh. Jetzt wirken in aller Ruhe die Pflegestoffe, ziehen intensiv in die Haut ein und hinterlassen ein lang anhaltendes, unvergleichlich zartes Hautgefühl. Für diese Kur können Sie jede Handcreme des B&W Naturpflege-Sortimentes verwenden. Wenn Sie nicht die ganze Nacht über Handschuhe tragen möchten, können Sie diese Kur auch verkürzen und z.B. am Abend, aber mindestens 30 Minuten lang, anwenden.
  • Wenn Sie feststellen, dass Ihre Hände an einigen Stellen rau oder spröde werden, dann empfiehlt sich hin und wieder ein sanftes Peeling. Sie können dazu ein beliebiges Gesichts- oder Körperpeeling verwenden, z.B. das Tanamera Hibiscus Körperpeeling. Aber auch mit einem guten Mandelöl (Primavera) und ein bisschen Zucker oder grobem Meersalz lässt sich im Handumdrehen ein Peeling selber mischen. Es reichen ein bis zwei Teelöffel Öl und eine gute Prise des Peelingkörpers (Zucker oder Salz). Verreiben Sie das Peeling so, als wenn Sie Ihre Hände eincremen wollten. Besonders raue Hautstellen massieren Sie einfach etwas länger. Insgesamt darf das Peelen bis zu 5 Minuten dauern, bevor es mit lauwarmen Wasser, aber ohne Seife, abgewaschen wird.
  • Wenn Sie im Frühling und Sommer nach Draußen gehen, denken Sie an den richtigen Sonnenschutz. Vergessen Sie dabei nicht Ihre Hände. Denn diese sind gerade im Freien den Sonnenstrahlen besonders ausgesetzt. Sie können dazu alle Produkte aus unserem Sonnenschutz-Sortiment verwenden.
  • Freuen Sie sich jetzt schon über Ihre schönen Hände, die Sie nach dieser intensiven Naturkosmetik-Pflege genießen werden.

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Schöne Füße in Form halten

Beschwingt durch den Alltag gehen

Die Füße sind nicht nur die direkte Verbindung des Körpers zur Erde. Ein ganzes Leben lang tragen sie uns zuverlässig durch die Welt. Sie erlauben uns zu gehen, zu laufen, zu hüpfen, zu tanzen oder Sport zu treiben. Schenken Sie Ihren Füßen die angemessene Aufmerksamkeit. Okay, die Füße werden gewaschen, die Nägel geschnitten, aber danach werden sie meist in die Dunkelheit der Schuhe verbannt. Machen Sie es anders und verwöhnen Sie Ihre Füße. Wir geben Ihnen Tipps, mit denen Ihre Füße immer fit sind und Sie lange Freude an ihnen haben.

Gutes für Ihre Füße

Nutzen Sie die warme Jahreszeit, um so oft es geht, barfuß zu gehen, wenn der Boden nicht zu kalt ist (Fliesen). Tragen Sie immer Strümpfe aus Naturfasern, damit die Füße nicht so leicht schwitzen. Und: Tragen Sie nicht den ganzen Tag Turnschuhe. In ihnen schwitzen die Füße leicht.

Hornhaut reduzieren

Die Bildung der Hornhaut hat ihre Ursache in einer dauernden Belastung der Füße durch Reibung oder Druck. Es ist quasi eine Schutzreaktion der Haut, die eigentlich vermieden werden sollte. Begünstigt wird die Entstehung der Hornhaut oft durch falsche, d.h. zu enge Schuhe oder durch ungewöhnliche Belastungen. Mit folgenden Produkten entfernen und pflegen Sie Hornhaut: Badestrand Hornhaut Balsam, Alva Hornhaut Balsam, Apeiron Hornhaut Aktiv Balsam, CMD Schrunden und Hornhaut Creme, Bausch Maniküre & Pediküre Set.

Nägel in Form bringen

Da die Fußnägel in der Regel kräftiger sind, als die Fingernägel, ist unbedingt die Anschaffung einer guten Nagelzange empfohlen. Mit der Tifall Sicherheitsnagelzange oder Tifall Fußnagelschere bekommen Sie auch starke Nägel in den Griff. Schneiden Sie die Nägel nicht, wie die Fingernägel, oval, sondern eher gerade. So vermeiden Sie, dass die Nägel seitlich in das Nagelbett einwachsen.

Die Nagelhaut pflegen

Pflegen Sie regelmäßig die Nagelhaut mit einem speziellen Pflegeprodukt, z.Bsp. Badestrand Nagelhaut- und Nagelpflegestift, Logona Natural Nails Nagelhaut Fluid. Diese halten die Nagelhaut elastisch.

Fußbad – Wellness auch für gesunde Füße

Verwöhnen Sie Ihre Füße regelmäßig mit einem Fußbad, auch wenn Sie keine konkreten Beschwerden haben. Nehmen Sie eine kleine Wanne, füllen sie mit warmen Wasser und schenken Ihren Füßen 5 bis 15 Minuten Wellness-Urlaub. Als Badezusatz wählen Sie zwischen einer pflegenden Fußbad Seife (Saling), einem desodorierenden und durchblutungsfördernden Salbei Bad (Dr. Hauschka), oder dem Martina Gebhardt Baobab Foot Bath. Auch die Lavera Body Spa Badesalze sind für schöne Fußbäder in verschiedenen Duftnoten geeignet.

Eincremen und massieren – Streicheleinheiten für Ihre Füße

Massieren Sie jeden Tag Ihre Füße mit einer Creme, einem Balsam oder einer Lotion. Kneten Sie dabei mit den Daumen beider Hände die Fußsohle kräftig durch. Hierzu finden Sie bei B&W Naturpflege eine große Auswahl an Fußpflege-Produkten: Alva Fußlotion, Badestrand Menthol Fuß- und Beinpflege, Dr. Hauschka Rosmarin Fußbalsam, Dr. Hauschka Fitness Fußcreme, Lavera Basis Fußcreme, Martina Gebhardt Foot Cream, Martina Gebhardt Foot Balm, Stapeler Fußpflege Ei oder der Weleda Fußbalsam.

Nägel lackieren – Bringen Sie Farbe in den Alltag

Fußnägel werden genauso lackiert, wie Fingernägel. Entfernen Sie zunächst eventuellen alten Lack mit einem Nagellackentferner von Provida oder Sante. Nach dem Trocknen des Sante Unterlackes wählen Sie den zu Ihren Fingernägeln passenden Lack aus. Für einen besonderen Glanz sorgt der abschließende Überlack. Wenn Sie Ihre Nägel nicht farbig lackieren möchten, aber etwas gegen dünne, brüchige Nägel tun wollen, reichen auch der Unterlack und der Oberlack von Sante. Auch die Logona Nails Repair Kur härtet auf ganz natürliche Weise die Nägel.

Fit mit Fuß-Gymnastik

Zwei einfache Tipps, die spezielle Fußmuskeln und die Durchblutung stärken:

  • Greifen Sie im Sitzen mit den Zehen ein Tuch und reichen es von einem Fuß an den anderen weiter. Mehrmals wiederholen.
  • Wippen Sie im Stehen auf die Zehenspitzen und rollen dann bis auf die Fersen ab.
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Das Anti-Cellulite-Programm

Auf schönen Beinen durch das Jahr tanzen

Für die Schönheit einer Frau sind gepflegte Beine mit einer glatten, elastischen Haut ebenso bedeutend wie ihre Hände oder ihr Gesicht. Schöne Beine tragen erheblich zum Selbstbewusstsein bei. Und alles, was Sie für Ihre Beine tun, kommt auch den übrigen Problemzonen zu Gute. Auch wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die bisher keine Problemzonen kennen, werden Sie mit unseren Tipps noch sehr, sehr lange Freude an Ihren schönen Beinen haben.

10 Tipps für schöne Beine

  • Bevorzugen Sie stets Treppen, auch wenn Rolltreppe oder ein Lift noch so verlockend sind.
  • Suchen Sie sich, ganz nach Ihren Vorlieben, ein Bewegungs-Hobby. Schwimmen Sie zweimal in der Woche, joggen Sie, wandern regelmäßig, fahren Rad oder gehen Sie tanzen.
  • Wenn Sie mal nicht ins Freie kommen, legen Sie sich auf den Rücken und fahren mit den Beinen Fahrrad in der Luft, gleich oft vor, wie zurück und so lange, bis Sie es deutlich in den Muskeln merken. Sie werden feststellen, dass es bei regelmäßigem Trainig immer leichter geht.
  • Machen Sie morgens und abends 10 bis 15 Kniebeugen.
  • Gehen Sie immer wieder einmal im Zehengang auf den Fußballen im Zimmer umher oder heben und senken Sie im Stand Ihre Füße auf den Fußballen.
  • Auch die richtige Ernährung hilft, die gesamte Haut des Körpers gut zu versorgen und die gute Durchblutung zu fördern. So sollten Sie Zucker in jeder Form meiden und vor allem auf genügend Flüssigkeit achten. Mindestens 1,5 bis 2 Liter ungesüßte Säfte oder Mineralwasser tragen wesentlich zur Fitness von Geist und Körper bei.
  • Die wichtigsten Maßnahmen, wie die sportliche Betätigung, dienen immer einer guten Durchblutung der Haut. Diese kann durch regelmäßiges Bürsten, massieren oder mit Wechselduschen unterstützt werden. Das können Sie ganz einfach und schnell in Ihr Duschritual einbauen: Nach der normal-warmen Dusche senken Sie die Wassertemperatur und duschen Ihre Beine, bei den Füßen anfangend bis zum Po, einmal oder mehrmals kalt ab. Das ist gut für das Gewebe und macht den Körper fit für den ganzen Tag.
  • Vermeiden Sie das Übereinanderschlagen der Beine. Dadurch wird die Durchblutung des Bindegewebes deutlich verbessert.
  • Legen Sie, wann immer es geht, die Beine für ein paar Minuten einfach hoch.
  • Neben der regelmäßige Bewegung wird die Haut durch ergänzende Pflege-Maßnahmen in Form gebracht und verwöhnt: Ab und zu ein Peeling, aber höchstens einmal in der Woche, reinigt die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und sorgt für ein frisches Hautbild.


Kombinieren Sie, ganz nach Ihren Vorlieben, möglichst viele der Tipps und freuen sich über Ihre schönen Beine.
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Reinigen mit Rhassoul / Lavaerde

Erde, die wäscht

Rhassoul, auch als Ghassoul, Lavaerde oder Wascherde bezeichnet, ist ein stark mineralhaltiges Gestein, das seinen Ursprung in arabischen Ländern wie Marokko oder Tunesien hat. Das besondere an Rhassoul ist seine Reinigungswirkung ganz ohne Tenside oder andere chemische Beimengungen. Dieses macht Rhassoul zu dem Naturkosmetik Reinigungsprodukt erster Wahl für AllergikerInnen, bei vielen Haut- oder Haarproblemen oder einfach so, zum Genießen. Denn schon das seidige Gefühl beim Auftragen und Verteilen auf der Haut ist unvergleichlich schön.

Auf arabischen Bazaren werden die Rhassoul-Steine schon seit Jahrhunderten unvermahlen verkauft. Durch Einweichen in Wasser wandelt sich der Stein zu einer lehmartigen Masse, die direkt verwendet werden kann.

Die Anwendung von Rhassoul

Zum Glück bekommen wir Rhassoul bzw. Lavaerde bereits feinst vermahlen und können auf das Einweichen verzichten. Es wird, ganz wie man es mag, mit kaltem oder warmen Wasser in einem Schälchen zu einem Brei verrührt. Diese sollte von der Beschaffenheit etwa wie eine Körperlotion sein. Bevorzugter Anwendungsbereich von Rhassoul-Pulver ist die Haarwäsche. Das Haar wird zunächst angefeuchtet, bevor man den Rhassoul-Brei mit sanften Bewegungen in das Haar und die Kopfhaut einmassiert. Die tonartige Struktur von Rhassoul bewirkt, dass Fett- und Schmutzteilchen wie von einem Löschblatt aufgesogen werden. Nach 1-2 Minuten Einwirkzeit wird das Haar mit lauwarmen Wasser gründlich ausgespült, wie bei einem ganz normalen Shampoo. Man kann den Reingungsvorgang bei stark fettigem Haar problemlos wiederholen. Schon nach einigen Anwendungen erhält das Haar einen natürlichen, schönen Glanz. Nicht verwenden sollte man die Wascherde bei chemisch gefärbten oder anderweitig in der Struktur geschädigtem Haar.

Rhassoul ist ideal bei unreiner Haut und fettigen Haaren

Speziell unreine oder fettige Gesichtshaut wird bei regelmäßiger Reinigung mit Rhassoul ein besseres Hautbild zeigen. Aber auch normale Haut wirkt nach einer Wäsche mit Rhassoul feinporiger und seidiger. Dieses spürt man vor allem, wenn man sich einmal die Zeit nimmt, den ganzen Körper unter der Dusche mit Rhassoul zu verwöhnen.

Die positiven Eigenschaften von Rhassoul, insbesondere bei unreinem und fettigem Haut-/ Haarbild nutzen in unserem Sortiment: Die Rhassoul-Serie von Alva, die auf die Gesichtspflege der Problemhaut ausgerichtet ist, die Lavaerde-Serie von Logona, die Produkte für Haut & Haar anbietet oder das Rhassoul Shampoo von Urtekram. Alle Rhassoul- und Lavaerde-Produkte finden Sie auf einen Blick hier.

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Wellness-Massage

Auszeit vom Alltag

Eine Massage ist die wohltuendste Möglichkeit Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, positive Gefühle zu wecken und Stress abzubauen. Nachgewiesener Maßen wirkt Massage auf ganz unterschiedliche Bereiche unseres Körpers und die Psyche: Sie entspannt die Muskulatur, lindert Schmerz, steigert die Durchblutung, verbessert den Zellstoffwechsel im Gewebe, mindert Stresshormone und senkt Blutdruck und Pulsfrequenz. Blockaden werden gelöst und Energien können wieder frei fließen. Einige Massagetechniken können – ohne medizinischen Anspruch aber mit hohem Wohlfühleffekt – sehr gut auch alleine oder mit einem Partner zu Hause ausgeführt werden.

Massage-Tipps

  • Die Güte und Wirkung des Massageöls sind mit entscheidend für die positive Wirkung Ihrer Massage. Wählen Sie aus unserem reichhaltigen Sortiment das Passende für Ihre Bedürfnisse.
  • Eine Massage wird immer mit angenehm fließenden Bewegungen ausgeführt.
  • Zu Beginn und am Ende einer Massage stehen Ausstreichungen. Darüber hinaus können Sie in der Reihenfolge der Massage nach Belieben variieren.

Diese Massagegriffe sollten Sie kennen:

  • Streichungen: Handfläche flach auflegen und herzwärts über die Muskelpartien streichen. Die Streichungen können schiebend oder ziehend, als Kreise oder als lange Striche ausgeführt werden.
  • Reibungen: Ähnlich den Streichungen aber mit höherem Druck ausgeführte Bewegungen. Um den höheren Druck aufbauen zu können nimmt man nicht die gesamte Handfläche sondern nur Daumen, Daumenballen oder die Finger. Die Haut wird kräftig gegen die Unterhaut bewegt.
  • Knetungen: Die Muskeln mit beiden Händen erfassen, von der Unterlage etwas anheben und durchkneten. Gefühl- und kraftvoll sollten Sie kneten, nie grob oder schmerzhaft.

Tipps für die Gesichtsmassage

  • Ölen Sie Ihr Gesicht, die Ohren und den Hals ein.
  • Beginnen Sie mit sanften Kreisbewegungen die Schläfen mit Zeige- und Mittelfinger zu massieren.
  • Dann legen Sie die Zeige- und Mittelfinger auf die Stirn, die Daumen seitlich über die Ohren, und führen die gleichen sanften Kreisbewegungen aus.
  • Besonders wohltuend ist es, die Augenbrauen zu kneten. Wenden Sie hierfür den Zangengriff an: Legen Sie Zeigefinger und Daumen oberhalb und unterhalb der Augenbrauen an und heben Sie die Augenbraue sacht an, an der Nasenwurzel beginnend nach außen. Hier sitzen oft Verspannungen, die ein müdes Aussehen verleihen.
  • Sehr angenehm ist auch, die Zornesfalte auszustreichen. Legen Sie Zeige- und Mittelfinger auf die Nasenwurzel und streichen sie ganz sanft nach oben. Die Finger gehen dabei zu einem schlanken V auseinander.
  • Lassen Sie dann die Finger sanft und fließend über das gesamte Gesicht streichen.
  • Nun kneten Sie behutsam mit Daumen und Zeigefinger Ihre Ohren.
  • Danach klopfen Sie locker von unten gegen Ihren Hals.
  • Abschließend streichen Sie nochmals gleichmäßig über Stirn, Gesicht, Ohren und Hals.

Entspannende Massage mit dem Partner

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine wohltuende Partnermassage sind innere Ruhe, Muße, Zugewandtheit und ein hochwertiges Massageöl. Dann können Sie beginnen:

  • Schaffen Sie eine bequeme Liegemöglichkeit und eine angenehme Atmosphäre beispielsweise mit schönem Licht, entspannender Musik und einer Duftlampe.
  • Die zu massierende Person legt sich auf den Bauch, die Arme liegen neben dem Körper, das Gesicht ist dem Massierenden zugewandt. Die Füße etwas unterlagern. Bei einem Hohlkreuz auch diesen Bereich mit einem flachen Kissen unterlagern.
  • Geben Sie etwas erwärmtes Massageöl auf den Rücken, verteilen Sie es mit leichten, streichenden Längs-, Quer- oder kreisförmige Bewegungen Ihrer flachen Hände.
  • Es folgen Ausstreichungen vom Kreuzbein aus, am Schulterblatt vorbei in Richtung Oberarm. Auf dem Rückweg die Schulterblätter umfahren in Richtung Achselfalte. Im Lendenbereich die Beckenschaufel umfahren.
  • Sehr angenehm ist auch, die Zornesfalte auszustreichen. Legen Sie Zeige- und Mittelfinger auf die Nasenwurzel und streichen sie ganz sanft nach oben. Die Finger gehen dabei zu einem schlanken V auseinander.
  • Nun folgen Knetungen. Beginnend bei der Gesäßmuskulatur, aufsteigend am Rücken hoch bis zu den Schultern. Die Muskulatur im Schulterbereich gut durchkneten.
  • Beenden Sie die Massage immer durch ableitende Ausstreichungen.
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