Uncaria tomentosa

Deutsche Bezeichnung: Katzenkralle

Weitere Bezeichnungen / Synonyme
im Rahmen der Inhaltsstoffangaben:
Cat’s Claw, Griffe de Chat, Uña de Gato




Herkunft/Geschichte

Die peruanische Regenwaldpflanze, die auf spanisch wohlklingend "Una de Gato" heißt, ist eine der aufregendsten Neuentdeckungen für die Anti-Aging-Pflege. 1974 entdeckte ein deutscher Forscher, dass die Pflanze bei südamerikanischen Indianern als traditionelles Heilmittel eingesetzt wurde. Die in den Blattachseln sitzenden, scharfen, leicht gebogenen und an "Krallen" erinnernde Dornen, nutzt sie zum Klettern. Die weiss-gelben Blütenrispen haben einen zimtigen Geruch.
Die Katzenkralle ist ein Lianengewächs aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), die in den Regenwäldern von Südamerika in Symbiose an den Baumriesen emporwächst. Dabei erreicht die Wildform einen Stammdurchmesser von bis zu 25 cm, die Rankhöhe kann bis zu 100 m betragen. Die Entdeckung der Katzenkralle wird von Wissenschaftlern gleichgesetzt mit der Entdeckung des Chinin.

Verwendete Pflanzenteile und Gewinnung der Rohstoffe

Gewonnen wird das Pulver der Katzenkralle aus der inneren Rinde und den Wurzeln der Liane.

Wirkstoffe

Italienische und peruanische Forscher entdeckten in der Katzenkralle starke Antioxidantien wie Polyphenole (wie sie auch in Trauben vorkommen), Triterpine und Pflanzensterole. Diese Stoffe spielen in der Kosmetik eine immer größere Rolle, da sie offensichtlich in der Lage sind, freie Radikale zu binden und damit einen wichtigen Beitrag im "Kampf" gegen die Hautalterung zu leisten.

Verwendung in der Naturkosmetik

In der Naturkosmetik finden wir Katzenkralle meist in Gesichts- und Körperpflegeprodukten wie Cremes, oder Lotionen, Gesichtswässern oder Reinigungsmilchen und vielen weiteren Produkten zur Anti-Aging Pflege.